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10 Impulse für echte Veränderung (Teil 4 von 4)
Von Markus Beforth · Artikel erstellt am 23.09.2026 · Podcastfolge vom 13.07.2025

Der letzte Teil der Serie. Nach Selbstführung, Selbstverantwortung und Wirkung geht es jetzt um das Unbequemste: tatsächlich etwas zu verändern.
Um die Frage also, was Du loslassen musst, um neu anfangen zu können – und wie Du vom Denken ins Tun kommst.
Impulse 31 bis 34: Angst, Zeitpunkt, Ballast, Ablenkung
31. Angst ist selten ein guter Ratgeber. Sie will Dich schützen und macht Dich dabei langsam. Frage: Wo triffst Du gerade keine Entscheidung, weil Du Angst mit Weitsicht verwechselst?
32. Es ist nie zu spät, neu zu entscheiden. „Dafür bin ich zu alt“ und „jetzt ist nicht der richtige Moment“ sind bequeme Sätze. Frage: Was würdest Du heute entscheiden, wenn Du nur nach vorn denken dürftest?
33. Ballast blockiert Wirkung. Das kann eine Gewohnheit sein, ein Kanal, eine Zusammenarbeit. Alles, was Dich klein hält, schwächt Dich strategisch. Frage: Was konsumierst Du regelmäßig, das Dich Klarheit kostet?
34. Wenn Dein Handy spannender ist als Dein Leben, ist das ein Signal. Nicht als Vorwurf, sondern als Hinweis: Dein Alltag gibt Dir gerade zu wenig. Stell Dir vor, Du gestaltest Dein Leben so, dass Dich Dein Handy langweilt. Frage: Wann hast Du zuletzt völlig ungestört gearbeitet und es genossen? Dazu passt Der Mythos Multitasking.
Impulse 35 bis 37: Verantwortung, Schuld, Dankbarkeit
35. Verantwortung ist kein Risiko, sondern ein Hebel. Je mehr Du übernimmst, desto mehr Einfluss hast Du – auf Vorhaben, auf Fehler, auf Deine Energie. Frage: Wo gibst Du Verantwortung ab, um Dich nicht festlegen zu müssen?
36. Wer Schuldzuweisungen loslässt, holt sich Handlungsfähigkeit zurück. Solange andere schuld sind, bleibst Du in der Zuschauerrolle. Frage: Wo erzählst Du Dir eine Geschichte, in der Du keine Macht hattest – und was hättest Du tatsächlich beeinflussen können?
37. Dankbarkeit ist die Grundlage, nicht das Ende. Du kannst dankbar sein und trotzdem wachsen wollen. Das eine schließt das andere nicht aus. Frage: Wo bremst Du Dein Wachstum aus falsch verstandener Genügsamkeit?
Impulse 38 bis 40: Kalender, Vorbild, Spiegel
38. Wenn es Dir wichtig ist, steht es in Deinem Kalender. Viele sagen, Familie oder Sport seien ihnen wichtig – der Kalender zeigt Termine und Kleinkram. Was Du nicht blockst, findet nicht statt. Frage: Was fehlt in Deinem Kalender, obwohl Du es wichtig nennst? Praktisch dazu Kalender und Timeboxing.
39. Respekt bekommst Du durch Haltung, nicht durch Lautstärke. Menschen folgen Deinem Verhalten, nicht Deinen Ansagen. Frage: Wo sprichst Du über Werte, die Du selbst nicht vorlebst?
40. Dein Leben ist ein Spiegel, kein Fenster. Du kannst auf Umstände zeigen – oder Dich fragen, was Dir die Situation über Dich zeigt. Frage: Welche Lage in Deinem Leben ist vielleicht eine Rückmeldung für Dein eigenes Wachstum?
Deine Übung zum Abschluss der Serie
- Geh alle vier Teile durch und wähle insgesamt drei Impulse aus, nicht mehr.
- Trage für den wichtigsten davon einen festen Termin in Deinen Kalender ein.
- Streiche eine Gewohnheit, die Dich regelmäßig Klarheit kostet, für die nächsten 14 Tage.
- Übernimm bei einem Thema, bei dem Du bisher auf andere gezeigt hast, ausdrücklich Deinen Anteil.
- Notiere in zwei Wochen, was sich dadurch konkret verändert hat.
Folge 65 anhören
Dieser Artikel basiert auf Folge 65 von „Erfolg ist kein Glück“: „Wenn dein Handy spannender ist als dein Leben – ist das hier deine Folge (4/4)“ vom 13.07.2025.
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